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Nach Turbo Turnaround wieder auf Kurs…

„Nach Turbo Turnaround wieder auf Kurs“

 Nachgewiesene Erfahrungen in Turnaround Prozessen, eine offene Führungs- und Kommunikationskultur sowie eine klar strukturierte und konsequente Herangehensweise waren der Schlüssel zum Erfolg, im zwingend notwendigen Veränderungsprozess bei einem mittelständischen Anlagenbauer in Bayern.

Wir greifen nicht gerne auf Phrasen aus dem militärischen Wortschatz zurück. Aber in diesem konkreten Beispiel war eine „echte Offensive“ im klassischen Sinne gefragt! „Eine zeitlich und räumlich begrenzte, zusammenhängende Handlung von allen Kräften des Unternehmens, auf ein gemeinsames Ziel gerichtet!

Geschwindigkeit zählt!

Wenn ein Unternehmen in Schieflage gekommen ist, sind in der Umsetzung Geschwindigkeit, Entscheidungsfreudigkeit und Entschlossenheit auf der Grundlage eines schlüssigen Gesamtkonzeptes essentiell, um einen schnellen Turnaround zu erzielen. Das wirklich Wichtige erkennen, die richtigen Aufgaben/Maßnahmen ableiten, alle für die Umsetzung notwendigen Mitarbeiter „abholen“ sowie die erforderlichen Ressourcen zur Verfügung stellen, und das gemeinsame Vorhaben/Projekt mit hoher Umsetzungskonsequenz und Nachhaltigkeit zum Ziel führen. Auf der Grundlage eines Restrukturierungs-/Sanierungskonzeptes nach IDW S6 ist es uns als Tandem-Team der „2H.IM GmbH“ in weniger als 6 Monaten gelungen, die wesentlichen Erfolgskennzahlen unseres Mandanten in den erwarteten Zielkorridor zu bringen!

Führungs- und Kommunikationskultur

Mitarbeiter wollen ernst genommen werden und dazu gehören! Unabhängig davon ob sie Führungskräfte sind oder nicht! Dies setzt eine partnerschaftliche Führungskultur voraus und erfordert eine offene Kommunikation im Umgang miteinander, über alle Ebenen hinweg! Bereits nach wenigen Wochen waren die führungstechnischen, organisatorischen sowie kommunikationsspezifischen Prozesse und Voraussetzungen durch „2H.IM“ geschaffen, und im gesamten Unternehmen rasch etabliert. Mit dieser Transparenz hatten fortan ALLE Führungskräfte inkl. des Betriebsratsvorsitzenden stets ALLE Unternehmenskennzahlen zur Verfügung, waren in Entscheidungen einbezogen und trugen alle abgeleiteten Maßnahmen mit. JEDE/R Mitarbeiter/-in im Unternehmen war monatlich über die wichtigsten Entwicklungen informiert! Diese Transparenz schaffte Bewusstsein, Perspektiven, Mut und am Ende Vertrauen bei jedem Einzelnen! In die gemeinsamen Ziele, das Management und ins gesamte, neu aufgestellte und ausgerichtete Unternehmen!

Prozessoptimierung durch „PMO“ Kompetenz

Eine signifikante Produktivitätssteigerung entlang der gesamten Wertschöpfungskette war entscheidend für die deutliche Steigerung der Rentabilität des Unternehmens. Dies zu erreichen war möglich, indem wir als „2H.IM“ Team mit unserer Expertise in der Umsetzung von PMO (Projekt-Management-Office) Prozessen, an allen neuralgischen Punkten entlang der Wertschöpfungskette im Unternehmen konkrete Prozessoptimierungsmaßnahmen auf- und umgesetzt haben. Dies geschah unter enger Einbindung der jeweils verantwortlichen Mitarbeiter/-innen, die sich am Ende für die Umsetzung insgesamt und die Zielerreichung der gemeinsam definierten Effekte insbesondere verantwortlich zeichneten!

Fazit

Aus einer nüchternen ROI Betrachtung heraus war es die aus Gesellschaftersicht unternehmerisch wie wirtschaftlich richtige Strategie um einen solchen “Turbo Turnaround” zu realisieren! In der Herangehensweise auf eine „echte Offensive“ zu setzen! Uns als „2H.IM GmbH“ ist es gelungen, in „einer zeitlich und räumlich begrenzten, zusammenhängenden Handlung, unter Einbindung und Aktivierung von allen Kräften des Unternehmens, das gemeinsam definierte Ziel zu erreichen!“ In nicht einmal 6 Monaten am Ende sogar deutlich früher als ursprünglich erwartet! Nach einer strukturierten Einarbeitung und Übergabe führt nun, wie geplant, ein ständiges Managementteam das neu aufgestellte und ausgerichtete Unternehmen.

Karin Sieber-Huber & Eckhard Hörner-Marass
Geschäftsführende Gesellschafter der
2H.IM Executive Interim Management GmbH

Restrukturierung/Sanierung, ein Beispiel aus einem Mandat.

Restrukturierung/Sanierung, ein Beispiel aus einem Mandat.
Vollständigkeit, das Wichtige und Schnelligkeit sind vorrangig.
Offenheit und Transparenz schaffen Bewusstsein und Identifikation. Prozess- und Projektmanagementerfahrung (PMO) als Schlüssel zum Erfolg.

Zusammenfassung:

Referenzblatt

Schritt 1: Status Quo erfassen
„Auf Vollständigkeit, das Wichtige und Schnelligkeit kommt es an!“

Mindmap
Mindmap

Mit der „MindMap Methode“ wurden die komplexen Zusammenhänge der Ausgangssituation übersichtlich, strukturiert und mit Handlungsprioritäten versehen abgebildet. Auf der Grundlage eines vorhandenen IDW S6 Gutachtens zur Restrukturierung/Sanierung, diverser Marktstudien sowie den vom Unternehmen zur Verfügung gestellten Unterlagen.

Auf dieser Basis wurden die 7 „Haupt-Stellhebel“ zum raschen Turnaround herausgearbeitet, die dann im PMO-Prozess (Projekt-Management-Office) zur Umsetzung kamen. Die priorisierten Aufgaben/Maßnahmen wurden mit den jeweiligen Verantwortlichen sukzessive und konsequent abgearbeitet.

In einer regelmäßigen, offenen und angemessen transparenten Kommunikation wurde stets die gesamte Belegschaft in den Umsetzungsprozess aktiv eingebunden.

Schritt 2: Führung und Kommunikation
„Offenheit und Transparenz schaffen Bewusstsein und Identifikation!“

MMB

Die gesamte Führungsmannschaft der 1. Führungsebene inklusive dem Betriebsratsvorsitzenden wurden vom ersten Tag an in den partnerschaftlichen Führungsstil aktiv eingebunden. Jeder Teilnehmer war auf der Grundlage eines umfassenden, detaillierten Berichtswesens zu jedem Monatsanfang zu 100% darüber informiert, wie es um das Unternehmen in jedem einzelnen Bereich steht. Gemeinsam wurden konkrete Entscheidungen zur Restrukturierung/Sanierung diskutiert, definiert und protokolliert.

Innerhalb von 2 Tagen nach den monatlichen Managementbesprechungen (MMB) wurden von den ständigen MMB Teilnehmern ihre jeweiligen Mitarbeiter ausführlich informiert und insbesondere die Erwartungen an diese bzgl. deren Beitrag zur jeweiligen Zielerreichung klar formuliert. Insbesondere durch diesen Prozess gelang es sehr rasch „Grip auf die Straße zu bringen“ und zügig erkennbare, monetär bewertbare Fortschritte zu erzielen.

Schritt 3: Produktivitätssteigerung entlang der gesamten Wertschöpfungskette durch Prozessoptimierung
„Prozess- und Projektmanagementerfahrung (PMO) sind die Schlüssel zum Erfolg“?

PMO Executive Summary
PMO Executive Summary
PMO Tool
PMO Tool

Im PMO Prozess konzentrierte man sich auf die 7 Haupt-Stellhebel, mit denen die erforderlichen Effekte zur Restrukturierung/Sanierung in kürzester Zeit und mit angemessen wirtschaftlichem Aufwand zu realisieren waren. Dies geschah entlang der gesamten Wertschöpfungskette in den Unternehmensbereichen Vertrieb, Projektmanagement, Beschaffung, wertschöpfende Prozesse, Finanzen sowie in der Führung und Kommunikation.

In kleinen, interdisziplinär zusammengesetzten Gruppen wurden in wöchentlich bis zweiwöchentlich stattfindenden, einstündigen Abstimmungsgesprächen Inhalte, Ziele, Fortschritt, Terminsituation, Budget, Risiken und erforderliche Gegenmaßnahmen diskutiert, entschieden und adressiert. Leidenschaftliche, engagierte, kreative, konstruktiv kritische Gruppenmitglieder waren für den raschen Veränderungsprozess entscheidend.

In monatlichen Lenkungsausschussitzungen berichtete Karin Sieber-Huber, die PMO Spezialistin der 2H.IM GmbH, an das Management der Gesellschaft. Bereichsübergreifende Abstimmungen und Projektsteuerungsmaßnahmen wurden dort besprochen und entschieden.

Der monatliche PMO-Bericht war Bestandteil des Monatsberichtswesens an das Management, die Gesellschafter sowie an Finanzierungsgesellschaften.

Quartalsweise wurden im Berichtswesen ergänzend, bezogen auf die 7 PMO-Gruppen, die echten, monetären Effekte auf die Liquidität und die G&V der Gesellschaft ausgewiesen.

Fazit
„Restrukturierung, Sanierung in 6 Monaten ist möglich wenn…“

  • rechtzeitig ein erfahrenes, eingespieltes Team zum Einsatz kommt
  • der CEO/CRO von Anfang an die richtige organisatorische Einbindung (Kompetenz) erfährt
  • die Herangehensweise „von oben“ konsequent unterstützt wird!
  • die Ursachen für die „Schieflage“ vollständig und sauber herausgearbeitet sind
  • die Projektziele klar abgestimmt und definiert sind
  • „Betroffene“ rasch zu „Beteiligten“ werden
  • die notwendigen Ressourcen zur Verfügung stehen
  • von Tag 1 an Offenheit und Transparenz die Kommunikationsbasis bilden
  • frühzeitig Vertrauen in das Turnaround Management, die -Ziele und die -Herangehensweise vorherrschen
  • sich Zwischenerfolge frühzeitig und damit der ROI kurzfristig nachweisen lassen

Karin Sieber-Huber & Eckhard Hörner-Marass
Geschäftsführende Gesellschafter der
2H.IM Executive Interim Management GmbH